Nicht mehr lange und es ist soweit. Denn es sind jetzt noch genau
bis zum 1. Advent, genau genommen bis zum Adventsfrühstück so gegen
8:00 Uhr, also wenn alle halbwegs ausgeschlafen sind, mehr oder weniger.

Am Samstag, den 6. Dezember ist dann Nikolausi angesagt. Ein schöner Brauch ist es mittlerweile schon, die größten Schuhe, die aufzutreiben sind kräftig auf Hochglanz zu polieren und am Abend davor so günstig zu positionieren, dass der Nikolaus diese auf keinen Fall übersehen kann. Darüber freuen sich dann nicht nur die frischgeputzten Schuhe, auch der Nikolaus findet es gut, wenn er die mitgebrachten Gaben nicht in irgendwelche matschverschmierten Käsebunker deponieren muss.

Am 7. Dezember folgt dann der 2. Advent, am 14. Dezember der 3. Advent
und letztlich am 21. Dezember der 4. Advent. Drei Tage später ist dann
bereits Heiligabend und gleich einen Tag darauf Weihnachten.

Also, erst einmal 200 g Mehl in eine Rührschüssel geben.
Danach einen Esslöffel Mehl, ein Tütchen Vanillezucker und ein Tütchen Backpulver in einen Becher geben und etwas lauwarmes Wasser dazu. Das schäumt jetzt gut auf, beim unterheben, also gleich ab damit zu dem Mehl und alles leicht durchmengen.
Jetzt 100 g Quark, 50 ml Öl, 70g Zucker und noch etwas Vanillezucker dazu und alles gut mit dem Rührgerät durchmengen und gegebenenfalls noch etwas lauwarmes Wasser dazugeben, bis es schön geschmeidig ist. Jetzt können wir noch eine kleine Handvoll kleingeschnittenes Obst, Müsli, Nüsse oder ähnliche kleine Geschmacksträger unterheben und lassen das ganze nun ein wenig ruhen, bevor wir es in die auserwählten Backformen füllen.
Vorschlag: Erst ein wenig vom Teig einfüllen, dann etwas davon von innen an den Rändern mit einem kleinen Löffel hochziehen, sodass die gesamte Muffinform von innen mit dem Teig bedeckt ist. Darein nun ein paar Heidelbeeren flach nebeneinander verteilen und danach den restlichen Teig gleichmäßig darauf geben. Aber bitte nicht ganz bis an den Rand füllen, da der Teig beim Backen noch aufgeht und größer wird.
Das nun bei 180 Grad Umluft für 15 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen, dann das Blech einmal drehen, dass die Warmluft nun aus der anderen Richtung bläst und dann weite 5 Minuten warten, bis die Muffins eine goldbraune Farbe haben. Nun noch für 10 Minuten im leicht geöffneten Backofen belassen und herausnehmen.

Die Muffins sind besonders gut, wenn sie nach leichtem zusammendrücken wieder umgehend in ihre Ursprungsform zurück federn. Besonders wichtig ist es auch, auf Allergiker zu achten (vorher rumfragen hilft). Wenn wir das jetzt noch berücksichtigen, dann kann es ein gelungenes Beisammensein werden, an welches wir uns noch lange gerne erinnern möchten.
Also viel Spaß und gutes Gelingen!

Vorwinterliche Frührunde kurz nach Sonnenaufgang mit Nadja und Sammy.

Blickrichtung nach Osten, also dahin, wo jeden Tag die Sonne für uns alle auf diesem unseren Planeten aufgeht. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass gleich hinter der Unterführung ein natürlicher Blättertunnel beginnt, an dessen Ende uns selbst kurz vor Sonnenuntergang noch ein Licht erhellt.

Blickrichtung nach Westen, also dahin, wo jeden Tag die Sonne in ihren wohlverdienten Feierabend gleitet. Denn fleißig ist sie ja schließlich Tag für Tag, nur manchmal verdecken sie halt die vielen Wolken, die über uns hinwegziehen und unsere Gärten, Parks, Wiesen, Äcker, Wälder und was sonst noch so in der Landschaft um uns herum existiert, mit mehr oder weniger Regenwasser am Leben erhalten.

Aktuell kann es jetzt auch schon mal passieren, dass der Regen auf dem Weg zu uns herab stark abkühlt und dann als Schnee oder gar Hagel ankommt. Das hat den Effekt, dass dann die vielen Geräusche unserer Umwelt irgendwie etwas leiser, fast zurückhaltend rüberkommen. Eine gute Gelegenheit, mal etwas zur Ruhe zu kommen.
Wie es jetzt weiter gehen wird, nicht nur Wettermäßig, bleibt eine interessante Frage. Die richtige Antwort kann uns letztlich niemand geben. Wer weiß denn schon, was die Zukunft so bringen wird – und das ist auch gut so, oder?
Alle Rechte vorbehalten
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